Denn die Juden fordern Zeichen und die Griechen fragen nach Weisheit, wir aber predigen Christus, den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis und den Nationen eine Torheit; denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen [Heiden/Nationen], predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
- 1. Korinther 1:23-24

Welcooome, liebe Geschwister oder possibly-anytime-to-be-Geschwister im Herrn Jesus! Der Herr hat mir den Ruf zukommen lassen, über meinen Weg mit ihm schreiben zu dürfen. :)
(siehe Menüpunkte oben links - die gesamten Texte sind nur über Handy zu sehen, via Laptop kann man irgendwie nicht ganz herunterscrollen..)

 In der Beziehung mit unserem persönlichen, lebendigen Gott dürfen wir sehr persönliche, lebendige Erfahrungen machen! Diese möchte ich gerne teilen, um andere Menschen zu inspirieren und aufzuzeigen, wie real Jesus Christus und sein Wort (die Bibel, die Heilige Schrift) sind, und wie sehr er das eigene Leben verändert und erhellt - zieht Jesus Christus in dein Herz ein, ändert sich alles! Das grundlegende Lebensgefühl kann schlagartig kippen. Du bist niie, nie mehr alleine. Zu jeder Zeit hast du deinen liebenden Vater & Schöpfer & Herrn & Erlöser Jesus Christus als Ansprechpartner und Helfer bei dir. Du bist geborgen, aufgehoben, bedingungslos angenommen, geführt, geliebt. Das "Ich muss alles alleine schaffen und durch alle Schwierigkeiten alleine gehen" hat deeefinitiv ein Ende. Vorher da gewesene Leere, Dunkelheit ist plötzlich weg. Mit Jesus Christus zieht ein Licht in dein Herz ein, bei dem auch Finsternis noch leuchtet wie der Tag. Alles ist leichter, heller, bunter. Beständige Festigkeit ist da - auch dann, wenn du sie nicht fühlst, denn Jesus Christus, das Licht der Welt, wohnt in dir, wenn du im Heiligen Geist Gottes wiedergeboren bist, und er verlässt dich nie wieder, das verspricht er den Seinen in Seinem Wort.

Und man fragt sich: Wie konnte ich ihn bloß mein Leben lang nicht sehen? Warum habe ich ihn weggestoßen? Warum habe ich ihn nicht schon als BABY angenommen (ok, ich übertreib...)?!?
Jede Sekunde ohne Jesus Christus ist der Tod; und absolute Sinnlosigkeit, Sinnverfehlung.

Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
- 2. Korinther 5:17

Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

- Jesus Christus in Johannes 8:31-32

Mein Leben lang war ich auf der Suche, was sich teilweise sehr in meinem Lebensstil wiedergespiegelt hat. Getriebenheit: Sobald ich irgendwo neu war (Arbeitsstelle z.B), musste ich sofort einen Plan darüber haben, wie ich "da wieder wegkomme", was als Nächstes kommt. Wenn mich jemand gefragt hätte, wonach ich suche, hätte ich wohl geantwortet: nach Freiheit - insbesondere im Hinblick darauf, das Existieren, das intensive Wahrnehmen von Zeit aushalten zu können. Nicht nur auszuhalten, sondern glücklich und zufrieden dabei zu sein, beim Spüren von Zeit & Existenz - sie bestenfalls gar nicht zu registrieren, weil das sehr belastend und schwer, erschöpfend, anstrengend ist.

L E E R E (!!!), Dunkelheit, tiefe Finsternis, verzweifelte Sinnsuche, Haltlosigkeit, Depressionseinbrüche, Suizidgedanken, Todessehnsucht / Sehnsucht nach (Selbst-) Zerstörung bestimmten immer mehr mein Leben - bis dann Jesus Christus kam und mich aus dieser gefallenen Welt, in der ich meinen Platz zunehmend nicht finden konnte, herausrief. :)  Und mit einem Schlag hatte ich dann die Antwort auf mein Leben, auf viele Fragen - die Antwort & Lösung auf und für alles, das existiert:

Jesus Christus. Der Schöpfer des Himmels und der Erde und der Meere und von allem, was in ihnen ist.<3 Also auch der Schöpfer von DIR persönlich. Du bist kein Zufall, kein Fehler; sondern du bist geliebt und aus Liebe bewusst und absichtlich so erschaffen worden, wie du bist - weil Gott dich ins Leben rufen WOLLTE. 

 Denn du hast meine Nieren gebildet; du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Ich danke dir dafür, dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl!
Mein Gebein war nicht verhüllt vor dir, als ich im Verborgenen gemacht wurde, kunstvoll gewirkt tief unten auf Erden.
Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim, und in dein Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war.
- Psalm 139,13-16
💖

... Glaubenstexte / -zeugnisse von mir siehe oben links.:)

Wenn du nach Gott suchst, kann ich dir den YouTube-Kanal "Seelenretter" empfehlen - nur zusätzlich zum Wort Gottes, der Bibel (bestenfalls keine modernen Übersetzungen) natürlich.:) 

Für Esoteriker: Schaue gern mal auf der Seite www.achtung-lichtarbeit.de vorbei. Da berichten Menschen, wie Gott sie befreit hat aus dem Irrweg der Spiritualität, Esoterik (= moderner Satanismus).

Mein Instagram-Profil, in dem es nur um die Wahrheit = Jesus Christus gebt: Katja S. / Fremdling auf Erden.

Ab hier mache ich vielleicht kleine Einträge zu Themen und Bibelstellen, zu denen ich gerade in meinem Alltag Gedanken habe - mal sehen.

Berührung Jesu Christi



> Und da die Leute am selbigen Ort sein gewahr wurden, schickten sie aus in das ganze Land umher und brachten allerlei Ungesunde zu ihm und baten ihn, daß sie nur seines Kleides Saum anrühreten. Und alle, die ihn anrühreten, wurden gesund. <
- Matthäus 14,35-36

>Und alle, die ihn anrühreten, wurden gesund.<
Das gilt auch für den Alltag. Vor zwei, drei Tagen habe ich die Berührung zu Jesus verloren / habe irgendwie losgelassen, und seitdem geht's bergab. Ich habe frei und fühle die Zeit extrem. Es ist alles so heftig langeweilig, das ist nicht auszuhalten. Diese Anspannung führt dazu, wieder zum Fressen zu gehen, um "aushalten" zu können. Na, immerhin ist's "nur" noch das Essen. Wenn ich wie jetzt die Berührung zu Jesus verliere, dann herrschen Langeweile, nicht-aushalten, Betrübnis, Melancholie, Unfrieden, Sorge, allgemein ungute Gedanken. Gefühlt könnte ich mich umbringen wollen, weil es so anstrengend ist alles hier. Aber das sind Momentaufnahmen - von jetzt auf gleich kann meine Stimmung wieder umschwenken.

Der Herr nimmt mir diese Art zu empfinden (offenbar) nicht weg, also muss ich lernen, damit zu leben. Nach der Arbeit vor zwei Tagen hatte ich schon gemerkt, dass ein emotionaler Umschwung kommen könnte. Hätte rausgehen sollen = Bewegung, vielleicht nach Berlin fahren sollen, um fremde Gegenden zu entdecken, und vor allem hätte ich Bibel lesen und beten sollen. Stattdessen habe ich mir Süßigkeiten gekauft und mich ins Bett gelegt. Weil alles, was man tun könnte, mir so erdrückend langweilig vorkam, dass ich einfach nicht die Kraft aufbringen konnte, mich dazu zu überwinden, es trotzdem zu tun. Also diese Art von Langeweile kennen die meisten Menschen irgendwie nicht. Sie können dann trotzdem noch irgendetwas tun. Sie machen's einfach. Das ist mir nicht einfach so möglich. Alles ist erdrückend und scheinbar ausweglos-hoffnungslos-nicht-machbar und eben unerträglich langweilig. Die Langeweile kann noch viel mehr spürbar werden, wenn ich etwas tue. Weil ich bei diesem "Tun" halt merke und bewiesen bekomme, dass "es" langweilig ist und nicht auszuhalten.;D Früher hat mir Laufengehen (im Ernst, das war ein Euphorierausch, wie bei 'ner Droge) sehr geholfen. Nach dem Laufen und schon währenddessen war ich wie neu geboren. Aber das geht nicht mehr so wirklich (Fehlhaltung), und selbst wenn - so richtig interessieren tut es mich nicht mehr, weil ich einfach nicht mehr der Mensch bin, der ich damals war. Und außerdem wäre es Götzendienst. Von Jesus Christus soll und darf meine Kraft und Freude kommen, nicht von Sport oder sonst irgendetwas. Dafür sorgt der Herr bei mir irgendwie sehr - dass Er der Einzige ist, der mir Befreiung aus was-auch-immer-für-Zuständen schenkt. Vielleicht schenkt Er mir deshalb diese Interessenlosigkeit, weil Er weiß, dass ich sonst in den Götzendienst verfalle. Ich sage nicht, dass z B. Sport allgemein Götzendienst sei. Bei dem einen so, bei dem anderen so..

Wenn es aber nicht klappt, dass "Zustände" weggehen, obwohl ich Bibel lese und darum bitte, gehe ich halt direkt zum Essen, weil ich "es" sonst nicht aushalte. Hmmm, und da muss man halt irgendwie ansetzen. Nicht den Gefühlen folgen, sondern mit Vernunft entscheiden, zum Beispiel spazieren zu gehen, dabei Lobpreis oder eine Predigt zu hören, auch wenn man sich absolut nicht danach fühlt. Im Heiligen Geist wandeln, nicht im Fleisch / in Gefühlen. Dann kommen gewisse Gefühlszustände und Gedanken nämlich gar nicht erst auf.
Fehlt die Berührung zu Jesus, dann schaue ich automatisch mehr auf mich selbst. Logisch. Ist der Blick nicht auf Jesus Christus gerichtet, geht er woanders hin. Denn fühle ich, wie ich mich einfach nur selbst verachten und abwerten "muss". Bei mir selbst ist ja auch kein Frieden, kein Licht, keine wahre Liebe, keine Vollkommenheit, keine Annahme usw. zu finden. Bei Jesus Christus findet man all das. Deshalb ist die Berührung zu Ihm so wahnsinnig heilend und wohltuend. Wenn er mir zum Beispiel in der Bibellese lebendig etwas zuspricht, ist das soo erquickend. In den Momenten bin ich vollkommen (glücklich). Dann gibt es nichts, was fehlt. Dann ist in mir Ruhe, Freude, Zuversicht, Hoffnung, Licht, Vertrauen, Sinnhaftigkeit. Dann ist in mir das "Aushalten", das mir ohne die Berührung einfach fehlt. Das Aushalten nehme ich dann gar nicht wahr, weil es nicht notwendig ist, "auszuhalten", wenn ich von Jesus Christus berührt bin.

Gott hat für jeden Tag etwas für uns vorbereitet, ganz sicher. Wenn ich morgens bete, "bitte lass mich heute für dich leben" - mach ich momentan fast jeden Tag - dann erhört der Herr das. Und wenn es nur ein evangelistischer Flyer ist, den ich einer Person geben kann, dann wirkt bereits diese Mini-Geste große Kraft & Freude & vor allem Sinnhaftigkeit. Etwas für das Reich Gottes zu tun, also für Jesus Christus, ist nunmal das Einzige, das Sinn macht auf dieser sinnlosen Erde. Das Himmlische ist es, das Sinn macht - JESUS. Diese Erde und alles hier, alle Werke, werden vergehen. Nur Jesus Christus bleibt und das, was durch seinen Geist gewirkt ist. Bleiben wir in Ihm, dann bleibt er in uns und bringt durch uns Frucht, die ewig bleibt; getrennt von Ihm können wir nichts tun (siehe Johannes 15). Werke, die wir getrennt von Jesus erbringen, also aus uns selbst heraus, werden verbrennen im Preisgericht. So verstehe ich das zumindest zum jetzigen Zeitpunkt.

Alles in meinem Leben soll um Jesus Christus gehen. Dafür sorgt Er irgendwie auch. Denn sobald Jesus Christus nicht Zentrum meines Trachtens & Sinnens ist, falle ich in dieses melancholische nicht-aushalten-Langeweile-Trägheits-Schwerfälligkeits-Ding. Lebensangst war es auch mal, aber die ist irgendwie weg. Der Herr hat ein Wunder getan: Er schenkt mir Freude an dem neuen Job, den Er mir gegeben hat und Er schenkt mir total die Kraft dafür, sodass ich mit den Stunden sogar hochgehen möchte, sobald es geht. Das ist echt ein Zeugnis für den Herrn, denn vorher wäre es für mich undenkbar gewesen, jemals wieder Freude an einem Arbeitsalltag zu haben und sogar Motivation & Kraft dafür. Und genau so soll mein Leben sein: Ein lebendiges Zeugnis für den Herrn, der Unmögliches möglich macht. Das ist mein Lebenssinn / könnte er sein: Dass Jesus Christus groß wird in meinem Leben, dass Sein Name verherrlicht wird.
Das wird Er tun. I know it, because He told me so.💖 Vor-Jesus war ich so heftig verloren und irgendwie zu einem gesellschaftlich-betrachtet "normalen" Leben einfach nicht fähig. Aber Gott macht nun alles neu.🥰 Mein ganzes Leben zeugt von Jesus Christus, von dem Überwinder-Dasein, das für Kinder Gottes ja irgendwie ein "Markenzeichen" ist. Früher war ich zB krankhaft unsicher und schüchtern. Das haben die Menschen bei der Arbeit (insbesondere Polizei) auch gemerkt. Durch das ständige "Gegenangehen" gegen zB sozialphobische Ängste durfte ich mich gut "weiterentwickeln", was den Kollegen ebenfalls auffiel. Leider kannte ich den Herrn Jesus damals noch nicht und habe somit nicht auf Ihn verweisen können, aber das tue ich jetzt nachträglich. Denn Jesus Christus hat mich durch alle Herausforderungen geführt und mich immer wieder aufstehen lassen, nicht meine eigene Kraft. Ich spüre Sehnsucht und ein richtiges Drängen in mir, dass die Leute das wissen: Dass Jesus Christus derjenige ist, der die ganzen Verwandlungen in mir bewirkt hat, nicht ich selbst.  Wenn ich an mein jugendliches Ich denke, dann merke ich, dass ich mich als dumm und häßlich und verachtenswert (ich war einfach nur besoffen, und mich Wegzuballern war mein Lebensinhalt 🙄) und einfach als "ungesehen" und "fremd"  in Erinnerung habe. Dank Jesus Christus bin ich all das aber nicht mehr, weil Er mich halt aus dem Staub gehoben hat. Musste gefühlt vieles an "Entwicklungsschritten" irgendwie nachholen, um mehr zu der Person werden zu können, die ich wirklich bin, zu der Gott mich in Wahrheit gemacht hat. Früher und sicher auch jetzt noch lagen / liegen sehr viele "Fremdprägungen" auf mir drauf, wodurch ich einfach nicht ich selbst war. Vielleicht ist das einfach Einbildung. Aber worauf ich hinaus möchte: Die Berührung des Herrn heilt alles, macht alles anders; sie verändert. Nicht unbedingt immer sofort, wie in meinem Fall. Es war bisher ein lebenslanger Prozess, das Thema Transformation, Weiterentwicklung. Die Leute sehen diese Veränderungen. Und ich möchte, dass diese Veränderungen auf Jesus Christus weisen.💖 Das ist dann wahrhaftig sinnvoll. Weil es um Jesus Christus geht.💖 Er sagt selbst in seinem Wort, dass Er seine Ehre niemand anderem gibt. Deshalb ist Schwachheit so etwas Wundervolles bei Gott, weil Er in unserer Schwachheit mächtig ist. In der Welt ist "Schwachheit" natürlich nicht sehr angsehen. Tyaah, wie Jesus sagt:
Mein Reich ist nicht von dieser Welt (Joh.18,36).

Die Berührung des Herrn hebt empor aus dem Staub. Marias Worte an den Herrn haben mich mal in besonderer Weise angesprochen bzw. der Herr hat sie mir zugesprochen:

Meine Seele erhebet den HErrn, und mein Geist freuet sich GOttes, meines Heilandes.

Denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen.

Denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist, und des Name heilig ist.


- Lukas 1,46-49

Ja - der Herr hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist, und des Name heilig ist.💖 Und Er wird es noch viel mehr tun.🥰 Welch eine Ehre, von dem Herrn Jesus Christus berührt zu werden, ihn berühren zu dürfen. Möchte versuchen, das wirklich täglich zu tun. Weil ich davon auch einfach abhängig bin, weil sonst "alles nicht mehr geht". Allerdings bete ich dafür, dass ich Jesus um seiner selbst willen suchen und lieben und berühren möchte und nicht, weil ich etwas "haben" will. Ganz un-egoistisch geht's aber nicht, denn alles, was mich belastet oder belasten könnte, ist plötzlich nicht mehr da, wenn ich Jesus "berühre". Und Er möchte uns ja auch geben, was wir brauchen. Er ruft in seinem Wort sogar dazu auf, alle Last auf Ihn zu werfen, weil ER für uns sorgen möchte.💖 Lasse ich Jesus los, dann lasse ich den los, der die Quelle von Leben, Freude, Frieden ist. Dann lasse ich den los, dem nichts unmöglich ist, der alles machen kann, der allein heil und frei machen & echten Sinn in jeder Sekunde geben kann.


Herr Jesus, bitte erhebe alle verlorenen, verlassenen, verachteten Seelen empor aus dem Staub dieses nichtigen, zerstörerischen Weltlaufs, hinein in Dein Licht der Wahrhaftigkeit & Wahrheit & Sinnhaftigkeit.💖

- 15. Januar 2023

> Lernt von mir, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. <

Diese Worte Jesu hat Sven Fricke gerade in einer Predigt genannt (Verborgen in Christus / Von Intimität zu Identität in Autorität / keepmywords). Habe gerade erst angefangen, die Predigt anzuhören.  Bei diesen Worten Jesu, die Sven erwähnt hat, hat etwas direkt getroffen in mir.

Ruhe finden. Genau darum habe ich Jesus heute mal wieder gebeten: Dass ich in die Ruhe in Ihm komme. In Christus ruhen. Gerade dann, wenn ich im nicht-aushalten-Modus bin. Wie in anderen Texten erwähnt, kann Zeit etwas extrem Belastendes für mich sein. + Langeweile. Das muss etwas Pathologisches sein, im Ernst.;D

Ich muss / darf lernen, damit umzugehen: Der Herr gibt mir die Lebenssituationen dafür, deshalb ist es leider seeehr offensichtlich, dass dieser Kelch nicht an mir vorübergehen wird.;D Vor meinem jetzigen Job habe ich längere Zeit nicht gearbeitet, was wie ein Schlachtfeld war. Intensivkurs im Lernen von "aushalten". Allerdings betäube ich mich ja durchs Essen (früher Party, Alkohol, Herausforderungen, Lebensveränderungen, Sport), deshalb habe ich die Lernaufgabe definitiv noch nicht bestanden. Phasenweise bin ich aber trotz weltlicher Aufgabenlosigkeit (mit und bei dem Herrn hat man immer eine Aufgabe, wenn man sich morgens IHM anbefiehlt) seeehr gut klargekommen - immer, wenn ich in Christus war. Jesus verheißt uns in seinem Wort, dass Er in uns bleibt, wenn wir in Ihm bleiben. Trotz weltlicher Aufgabenlosigkeit hatte ich einen Alltag und war glücklich und musste nicht immer direkt zum Essen gehen, um auszuhalten.

Ein Schlüssel ist, nicht den Berg des ganzen Tages oder den Berg der nächsten Tage oder Wochen oder Monate zu sehen, sondern nur den einzelnen Tag, nein, nur den einzelnen Moment, der jetzt ist. Und natürlich nicht, auf gaaar keinen Fall, auf die Gefühle schauen /hören.

> Darum sorget nicht für den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe. <
- Jesus Christus, Matthäus 6,34

Auch, wenn sich alles unmöglich und überanstrengend anfühlt, können wir ins Gebet gehen und Jesus um Hilfe bitten. Wenn ich ins Wort Gottes gehe, obwohl jede meiner Zellen, ja mein ganzes Wesen, meine gesamte Existenz, von Langeweile und keine Lust überquillt, sodass ich innerlich explodiere, dann erfahre ich Erleichterung. Plötzlich ergibt sich eines nach dem anderen. Es stellt sich eine zuvor unvorstellbare Ruhe ein.

Gestern Nachmittag habe ich zum Beispiel evangelistische Bücher mit einem Geschenkband versehen, sodass sie etwas  "persönlicher" aussehen. Das ist nicht viel, aber etwas. Dann habe ich mit Motivation die Bibel geöffnet und etwas darin gelesen, Verse aufgeschrieben, einen Instagram-Post gemacht, mit einem Glaubensbruder bei WhatsApp geschrieben, eine Predigt gehört / laufen lassen (war irgendetwas dazwischen;D ). Und zack, waren locker drei Stunden auf einmal um. Wenn ich anfange, mich mit irgendetwas zu beschäftigen, das mit Gott und seinem Reich zutun hat, fliegt Zeit plötzlich. Ich kann dann ruhen. Ich kann dann aushalten. Aber es ist halt nicht immer so einfach, dahinzukommen. Manchmal klappt's, manchmal nicht. Wenn sich nicht zeitnah Erleichterung einstellt, gebe ich schnell auf, weil "es" zu anstrengend ist / zu sein scheint. Essen ist dann einfacher und schafft vermeintliche Erleichterung, Geborgenheit, Freude für den Moment.

In solchen Situationen darf ich mich wohl stärker auf das Wort Gottes stellen und den Herrn um Glauben an seine Verheißungen bitten und darum, dass ich von Ihm lerne. Denn Jesus verheißt nunmal, dass wir Ruhe finden, wenn wir von Ihm lernen = dann ist das auch so.

Hauptsache, ich spreche ihn überhaupt an. Auch da ist Überwindung nötig. Denn oft denke ich in Langeweile-nicht-aushalten-Situationen, ich wisse nicht, was ich Jesus sagen soll. Fange ich einfach an, Ihm meine Gedanken, Gefühle, Sorgen mitzuteilen, kann ich aber in einen gesunden flow kommen und siehe da, plötzlich bin ich befreit vom bedrohlichen Phänomen des Spürens von Zeit & ruhe stattdessen in Christus. Dieses in-Christus- ruhen unabhängig von äußeren Umständen oder von inneren Gefühlszuständen scheint sehr wichtig für mein weiteres Leben zu sein, denn ich merke ja, wie sehr der Herr mich in diese Richtung trainieren möchte.

Heute habe ich zunächst wieder einen Berg vor mir gehabt. Habe mich gezwungen, zu beten; die Bibel zu lesen; rauszugehen; im Jetzt zu sein. Tyah und jetzt schreibe ich diesen Text (bin allerdings auf Koffein, das ist in meinem Fall auch ein Konsum-Ablenkungs-Betäubungsmittel, aber naja...) und werde gleich etwas durch Berlin spazieren, um in Bücheraustausch-Stellen etwas Evangelistisches zu lassen. Bereits so eine menschlich betrachtet kleine Aufgabe kann einen unangenehmen  Berg weichen lassen. Jesus Christus ist das Leben. Tue ich etwas ohne Ihn, fehlt mir das Leben. Bei mir ist das einfach so - der Herr hat's entschieden, und ich bin dankbar dafür. Voll der Liebesbeweis Gottes an mich.💖 Könnte ich glücklich & erfüllt sein ohne Jesus Christus, würde ja etwas schief laufen. Dann wäre Jesus nicht meine erste Liebe. Bin Ihm dankbar, dass Er es nicht zulassen wird, dass etwas anderes als Er meine wahre Freude und Kraft und Liebe usw. ist. Dafür bete ich auch.💜 Er soll Mittelpunkt meines ganzen Lebens sein, egal, was darin so vorkommen wird.💖 Ohne Ihn kann ich sowieso nichts, von daher bleibt mir sowieso nichts anderes übrig.😇

... Habe nach diesem Text oben erwähnte Predigt weitergeschaut. Die passt voll hierher! Vielleicht fühlt sich ja jemand angesprochen, sich diese Predigt anzuhören...

Was auch gut hierher passt, ist ein Video eines Bruders, das echt gerade bewegend eingeschlagen hat bei mir:
>> LION OF FIRE MINISTRIES - Jesus TRANSFORMED This Prison!! He Can Transform YOU Too!! (Testimony) <<

Echt wow! Also mich haut das irgendwie um.:D Beim zweiten Anschauen konnte es erst für mich greifbar werden für das eigene Glaubensleben. Ja, wo Jesus Christus ist, da geschieht Veränderung; da ist Licht, da ist Hoffnung, da ist Freude, da ist Zuversicht, da ist Heilung, da ist Wahrhaftigkeit, da ist Freiheit.

- 16. Januar 2023